Der neue Keyboardraum: „Keyboardspiel im Klassenverband“
Seit den Herbstferien steht
uns ein neuer Fachraum zur Verfügung, in dem ein halber Klassensatz
Keyboards (10 Keyboards) stets spielbereit installiert ist, so dass für
zwei SchülerInnen ein Keyboard mit zwei Kopfhöreranschlüssen
zur Verfügung steht. Für den Lehrer steht ebenfalls ein Keyboard
zur Verfügung. Das Klassenmusizieren mit Keyboards ist nun im Lehrplan
der 5., 6., 7. und 8. Klasse mit jeweils insgesamt 10 Unterrichtsstunden
etabliert.
SchülerInnen ohne Vorkenntnisse erlernen bereits in der 5. Jahrgangsstufe
das Keyboardspiel. Da für die Tonerzeugung auf dem Keyboard keine spezielle
Spieltechnik erarbeitet werden muss, können die SchülerInnen schnell
positive klangliche Erfahrungen sammeln und erste Erfolgserlebnisse setzen
schnell ein. Durch das praktische Musizieren werden musiktheoretische Inhalte
(wie z.B. Notenkunde, Form, Dynamik) intensiv kennen gelernt und erfahren.
Desweiteren soll das Instrumentenlernen mit weiteren Inhalten des allgemeinen
Musikunterrichts verzahnt werden z.B. Epochen der Musikgeschichte, wie Klassik
(z.B. „O Fortuna“) oder Rockmusik (z.B. Blues-Melodien), Musical-Melodien
(z.B. „The lion sleeps tonight“), Komponistenportraits (z.B.
L. v. Beethovens „Ode an die Freude“), Funktionale Musik, wie
Musik in der Werbung (z.B. „Haribo“-Song und andere Jingles
) u.v.m.. So kann sichergestellt werden, dass neben dem Musikmachen auch
die übrigen in den Lehrplänen vorgesehenen Handlungsfelder und
Ziele des Musikunterrichts berücksichtigt werden.
Selbstverständlich werden den SchülerInnen in Abhängigkeit
von der Könnensstufe bzw. Lernausgangslage differenzierte Angebote
unterbreitet (z.B. Zwei- oder mehrstimmiges Spiel, Spiel mit beiden Händen).
Daneben wird den SchülerInnen auch die nötige Zeit für eigenes
klangliches Experimentieren und Komponieren gegeben, z.B. wenn sie zu Werbemusikern
werden und eine eigene Werbemelodie mit Text erfinden sollen - und in Partnerarbeit
macht das den SchülerInnen besonders viel Spaß!
