Wintergedichte der Klasse 6a
Böse Kälte
Sie knabbert an meinen Ohren.
Eiszapfen hängen an meiner Nase.
Die Augen tränen
und meine Hände fallen ab.
Die Kälte verwandelt mich in einen Eiszapfen
und lässt mich steif werden wie ein Brett.
Das Blut gefriert in mir.
Die Kälte bringt mich um.
Sie lässt den See gefrieren,
beißt meinen Hund in den Po,
die Autoscheiben erfrieren.
Die Kälte nimmt uns die Vögel weg,
bringt unseren Weg zum Stillstand
und scheucht uns ins Haus.
(von allen Schülerinnen und Schülern der Klasse 6a)
Winter
Winter, der weiße Mann
kommt jetzt angerannt.
Grau ist sein Haar.
Wann er kommt?
Das ist doch klar.
Im kalten Dezember,
nicht im warmen September.
Blätter fallen ab,
Schneeflocken tanzen herab.
Die eine Schneeflocke lacht:
„Winter, was hast du gemacht?“
Du kommst viel zu spät!
(Manuela und Rebecca)
Winter
Hey, Winter,
was hast du getan?
So spät zu kommen!
Das finden wir nicht gerecht!
Wir möchten mit dir noch Schlitten fahren
und nicht nur erfrieren.
Unser Schlitten hungert schon!
Wenn schon kalt, dann
mit einer weißen Decke unter den Füßen!
Wir sind nun wirklich sehr enttäuscht,
denn jetzt hast du es versemmelt!
Schlechte Grüße
Deine Welt
(Björn)
Winter
Der Winter ist gekommen wie ein alter Mann mit Krückstock.
Es wird kälter, rauer, blasser und vieles vereist.
Man hört die Kinder von weiter Ferne, die viel Spaß mit ihren
Schlitten haben.
Sie rutschen dem Winter die kalte Schulter hinunter.
Es wachsen Eiskristalle auf den Dächern fast bis zum Boden.
Es hört nicht auf zu schneien und die Schneeschicht wird immer dicker.
Man kann hören, wie der Eismann leise Geräusche von sich gibt.
Die Kinder haben ihn lieb gewonnen.
Der Winter hat sich zwar verspätet, aber:
Das Beste kommt immer zum Schluss!
(Annika)
Winter
Wenn die weichen Flocken vom Himmel fallen,
dann tanzen die Schneemänner auf dem weißen Teppich.
Minus fünf Grad und das Wasser gefriert zu Eis!
Die Fische tanzen Schlittschuh auf dem Wasser,
denn der Winter, der ist da
und alle Leute, sie schreien: „Hurra!“
(Niklas)
Schnee
Ich weiß, wer tanzt wie eine Fee,
der süße, kleine Schnee.
Er dreht sich herum im Kreise,
man hört ihn, wenn man ist ganz leise.
Er flüstert hinein in die Nacht,
man hört ihn, wie er lacht.
Der Schnee lässt den Himmel erweichen
und die Gesichter erbleichen.
Und er kann auch böse sein,
er lässt die doofe Kälte rein.
Macht die Böden glatt,
die Fensterscheiben matt.
Alte Leute rutschen aus,
der Schnee erfriert die arme Maus.
Wir singen so lange schöne Lieder
und hoffen, du kommst so schnell nicht wieder.
(Rebecca)
Der Winter
Der Winter schlägt mir ins Gesicht.
Er tut mir weh, wenn er meine Ohren zerbricht.
Wenn der Teich ist geboren,
ist der Winter gefroren.
Ich bin draußen, mir ist kalt,
nun sag ich zu dem Winter: „Halt!“
Wenn der kalte Schnee fällt,
sehen wir eine weiße Welt.
Wenn die Leute mit dem Schlitten fahren,
werd' ich die Ski auf dem Rücken tragen.
Wenn der Winter wird die Welt regieren,
werden mir die Finger zu Eiszapfen gefrieren.
Der Winter war schön, doch er muss jetzt gehen,
denn bald will ich wieder in der Sonne stehn.
(Leon)
Schnee
Schnee, ey du!
Wann kommst du?
Wir ziehen uns warm an
für den Schneemann.
Der Wind, der Wind,
das himmliche Kind,
weht durch die Stadt
mit dem Rad.
Die Landschaft ist weiß,
der Tee ist heiß.
Weg ist der Schnee,
es kommt die Frühlingsfee.
(Esra, Seda)
Ins Gesicht peitscht er eiskalt,
sorgt für 'nen kalten Winterwald.
Er bringt große Not,
für manchen den Tod.
Es wird ganz glatt und wer nicht streut,
der hat es ganz, ganz schnell bereut.
Ja, der Winter ist gemeint,
der Frost und Schnee mit sich vereint.
(Nicole)
Herr Winter!
Ich rate Ihnen, lieber zu gehen und es
im nächsten Jahr rechtzeitig schneien zu lassen.
Geh' also und nimm deine Kälte mit! Klar?
PS: Nächstes Jahr pünktlich oder gar nicht!
(Dennis)
Schnee
Die Bäume schütteln den Schnee herab,
hinunter aufs Dach.
Man sieht nur Schnee, egal wo,
einem Kind trifft er sogar auf den Po.
Der Schnee ist nun überall,
sogar auf dem Wasserfall.
Die Kinder haben ihn aufgebaut
und er ist immer noch nicht aufgetaut.
Die Fenster sind blass
wie auf dem Küchentisch das Glas.
Man kann kaum etwas erkennen,
geschweige denn Kinder, die flennen.
Der Schnee vereist die Welt,
so wie es ihm gefällt.
Er ist eisig kalt
und durchdringt den Wald.
Die Nacht bricht an und es wird kälter,
der Schnee schläft einsam auf den Feldern.
(Annika)
Schnee
Der Schnee vereist die Welt
und benebelt das Feld.
Der Schnee ist eisig kalt
und durchdringt den Wald.
Die Nacht wird immer kälter,
umso schneller die Wälder.
Schneemänner werden gebaut,
der Schnee bedeckt die Haut.
Der Schnee wird immer höher,
die Schneemänner immer tiefer.
Man vereist im Schnee
so wie auch der Klee.
Die Wiesen werden immer weißer,
das warme Wasser wird immer heißer.
Draußen ist es dunkel und leise,
man hört nicht mal eine Meise.
Schlittenfahren geht recht gut,
doch dazu braucht man auch viel Mut.
Eisig ist es in der Welt,
Schneemänner sinken in das Feld.
(Celia)
